Auf Wiedersehen

Unser Sorgenkind Moli hat (hoffentlich) ihre Familie gefunden, Prinzessin Piroschka wird sie mit Sicherheit bald finden und auch Pflegling Ema bei Judith schaut in eine hoffentlich glückliche Zukunft … und ich muss mich, so schwer es mir fällt,  für eine Weile zurückziehen. Nein, nicht im Groll oder aus Verzweifelung oder Enttäuschung, ich brauche einfach eine Auszeit. Ich habe 13 Hunde in zwei Monaten an wundervolle Menschen vermitteln können, fünf Transporte begleitet und finanziert, ich habe zwischendurch noch Notfällen aus Ungarn und Rumänien helfen können, hab hunderte von Telefonaten geführt, beraten, geholfen, Mut gemacht, getröstet.

Ich habe zwei Welpen und eine Katze verloren – gestern erreichte mich die entsetzliche Nachricht, das unser erstes Welpenkind Gina dramatisch an den Folgen eines Unfalls gestorben ist. Lange hat sie ihr neues Glück nicht erleben dürfen.

Jetzt muss ich mich mal wieder um meine Hunde kümmern. Und um meine Familie. Und um meinen Mann, zu dem ich bald in die USA fliege.

Natürlich kümmere ich mich auch weiter um alle Familien, die von mir Hunde bekommen haben. Bitte schreibt mir eine Email oder ruft mich in Notfällen an, ich bin für Euch immer erreichbar. Ich möchte für Euch alle und auch für Auslandshund-Interessierte gern einen regelmäßigen Hundespaziergang organisieren und werde Zeit und Ort auch auf Facebook bekanntgeben.

Ansonsten bin ich jetzt erstmal ein wenig weg…wenn ich es denn schaffe….

Serbien Hunde könnt ihr auch weiterhin über       http://www.animalcare-international.org adoptieren.

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Wie die Zeit vergeht

Mensch, ich hab ja soooo lange nichts gepostet. Unfassbar. Aber die Ereignisse der letzten Tage halten mich immer noch in Trab. Unser Transport ist vor nun fast einer Woche sicher und gut versorgt bei uns gelandet, allerdings Morgens um 4 Uhr 30, was meinem ohnehin ziemlich stressgeplagten Körper nicht besonders gefiel. Zorica, Poldi, Moli und Welpe Neo zogen, so dachte ich zumindest bei den drei Großen, nur für ein paar Stunden bei uns ein, fraßen und tranken sich satt und hielten ein Nickerchen. Ein paar Stunden später sollten sie ja bereits abgeholt werden….weit gefehlt. Immerhin, Poldis neue Besitzerin kam pünktlich und ich freue mich heute noch wenn ich daran denke, wie fantastisch diese Beiden, Mensch und Hund, zusammenpassen. Zoricas Besitzerin wartete dank Missverständnis Zuhause auf meinen Anruf und da ihr Kind plötzlich krank geworden war, machte sich meine Tochter Denise (übrigens mein allerbester Helfer der Welt, die einen Orden verdient, weil sie so eine bekloppte Mutter erträgt) auf den Weg und lieferte Zorica per Taxi aus. Keine Sorge, Ausnahme. Das machen wir nur in ganz besonders netten Fällen!

Molis neue Besitzerin, mit der ich vorher wochenlang in engem Kontakt stand, war allerdings schon am Vortag telefonisch nicht mehr zu erreichen gewesen. Mir schwante da etwas…hatte sie kalte Füße bekommen? Und wenn ja, was nun? Moli war extra für sie geholt worden und leider stellte sich schon am ersten Tag heraus, das Terrier-Mix Moli in meinem Rudel völlig überfordert war. Langer Rede kurzer Sinn: Auf Moli sind wir erstmal sitzengeblieben. Ich denke, es mußte mal so kommen. Und ja, ich hab draus gelernt. Glaube ich. Vielleicht. Oder doch nicht? Na jedenfalls bekommt sie heute Abend Interessentenbesuch und ich hoffe so sehr, dass sie nun wenigstens verspätet ihre Menschen findet.

Und Welpe Neo? Dieser wunderschöne einzigartige Jagdhund (in den Denise und ich uns SOFORT verliebt haben, wenn wir nur könnten wie wir wollten) ist schon einen Tag später mit meiner Haushaltsperle Katrin mit nachhause gegangen und darf für immer bleiben!

Ende gut, fast alles gut.

Am Samstag Morgen ist dann noch Pekinesen Dame Piroschka aus Ungarn bei uns eingetrudelt. Eigentlich auch “vorbestellt”, war ihre Interessentin schon im Vorfeld abgesprungen und eigentlich wollte ich von ihrer Aufnahme danach zurücktreten, aber das hätte für die Maus wohl den sicheren Tod im Tierheim bedeutet. Also ließ ich sie kommen und nach zehn Minuten war mir klar das ich sie eigentlich behalten müßte…allerdings hat inzwischen die Vernunft gesiegt und wenn sich der richtige Mensch meldet, dann wird auch Lady Piroschka umziehen. Ich bin sicher, lange wird das nicht dauern.

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NEUESTER TAGEBUCHEINTRAG EMA

Ich möchte mit Euch nocheinmal Emas Tagebuch teilen, das Judith so toll für uns führt. Am Beispiel Ema kann man sehr gut verfolgen, wie gut sich selbst ängstliche und schlecht sozialisierte Hunde in unser Leben integrieren lassen, wenn Mensch sich nur genug Zeit für sie nimmt und mit viel Geduld und Wissen an das “Projekt” herangeht! Und Ema ist gerade mal drei Wochen in Berlin – was sind schon drei Wochen?

Hallo Silke,
alles ist prima und es macht sooo viel Freude mit der kleinen!
Seit 2 Tagen ist Ema stubenrein,
sie kommt regelmässig erfreut und übermütig ( manchmal auch schüchtern) schwanzwedelnd an , leckt die Hände und will bespielt und gestreichelt werden.Manchmal springt sie sogar schon an einem hoch;-)
Spaziergänge sind kein Kraftakt mehr: sie kommt jetzt sogar schon an und möchte das Geschirr, weil es dann runter geht.
Unten ist sie jetzt leicht zu führen, keinerlei Zieherei, die Nase ist oft am Boden und die Rute trägt sie meistens stolz nach oben! (Ausser es kommen andere Hunde)
Meine Einrichtung muss zunehmend gesichert werden, weil die Junghundezähne einfach ausprobiert werden müssen.
Kaffe ist auch geknackt und lässt sich zum Spielen und Toben hinreissen, der alte Knochen;-)
Husten ist weg…einfach so..
Also rundum: alles super.
Was wir uns als nächstes vorgenommen haben;
Ema an andere Hunde auf der Straße zu gewöhnen: im moment ist es noch so, dass erst mal alles verbellt und angeknurrt wird….
Kaffee ist da auch keine große Hilfe, weil der ja sowieso ein Problem mit anderen Rüden hat und somit die beiden sich gegenseitig als Rudel auch noch ankurbeln….
Da werden wir mal öfter jetzt alleine runter gehen und schauen, ob wir einen Hundeauslaufplatz oder eine Junghundespielstunde finden, wo wir das “trainieren ” können.
Strasse Stopp klappt noch gar nicht (geschweige denn irgendwelche Kommandos, ausser vielleicht “Komm”), aber ich denke, sie würde nicht mehr weglaufen, sondern zum Rudel kommen, bzw. sie kennt ja jetzt die Umgebung und würde zur Haustür laufen.
Ich werde trotzdem noch etwas warten, bis ich das teste….
Ema ist übrigens ein Hund, der bestimmt auch später mal Laut gibt, wenn jemand kommt oder sie etwas hört…
Aber jeder der sie kennelernt (meine Schwester, meine Tochter, Freunde etc) findet sie auf ihre seltsam ungelenke Art einfach bezaubernd.

 

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REISE INS GLÜCK

Ja, wieder sind vier Hunde in Serbien gestartet, und hoffentlich führt sie ihr Weg endgültig ins Hundeglück. Unser Spezi Poldi hat eine Interessentin in Berlin gefunden, die ihn bereits sehnsüchtig erwartet, außerdem dürfen die Hündinnen Zorica und Moli endlich ein glückliches Hundeleben beginnen. Moli lebte in der letzten Zeit in ihrem Zwinger in Serbien zusätzlich noch an der Kette, da sie das Eingesperrtsein nicht mehr ertrug und jeden Zaun überkletterte. Nun zieht sie in eine Wohnung und wird sicher ganz viele ausgiebige Spaziergänge bekommen, auf denen sich die kleine Terrier-Mix-Maus so richtig austoben kann. Darauf mußte sie lange genug verzichten.

Last but not least reist Welpe Knut mit den drei Großen zu mir und wird von hier vermittelt. Knut sollte eigentlich zeitgleich mit einem Wurf Welpen nach Bayern zu Barbara ausreisen, aber Barbara mußte die Aufnahme aus persönlichen Gründen verschieben.  Obwohl ich mir ja einen Welpenbreak verordnet habe, konnte ich den lustigen Knut einfach nicht in Serbien zurücklassen und so wird er nun von Berlin aus nach seinem neuen Zuhause suchen.

The show must go on!

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Trübe Zeiten?

Ein bißchen trüb waren die letzten Tage – unterbrochen allerdings von einem Sonnentag, an dem unsere kleine Hope in ihre neue Familie ziehen durfte. Die kleine Wundermaus hat es so gut getroffen, ich wäre sehr gern an ihrer Stelle mit Binje nachhause gegangen, um meine Ferien mit ihr und ihrer Familie auf Sylt zu verbringen….

Nehmt ihr mich mit?????

Zum Schreiben zumute war mir ansonsten nicht wirklich. Manchmal zieht einen all diese Hundeelend doch ziemlich herunter und man verzweifelt daran, das man nicht alle und jeden retten kann. Ich hab mir deshalb eigentlich vorgenommen, eine kleine Pause bei der Vermittlung zu machen, aber auch das klappt nicht so wirklich. Am Donnerstag kommen vier Hunde bei mir an – drei sind bereits vermittelt und werden hoffentlich blitzschnell ihre neuen Familien erobern, ein Welpe kommt zu uns (obwohl ich mir wie oben bereits erwähnt eigentlich eine Welpenpause verordnet habe). Am Sonntag folgt ein Pekinese aus Ungarn, der auch noch ein Zuhause sucht.

Hab ich was von Pause gesagt? Aber wie soll man auch Pause machen… das Elend macht ja auch keine Pause.

Sorgenkind Ema macht in ihrer Pflegestelle dank allerbester Betreuung wunderbare Fortschritte und beweist, dass auch wenig sozialisierte Angsthunde sehr wohl in unserer Gesellschaft glücklich leben können, wenn Mensch nur genug Wissen, Geduld und Zeit mitbringt.

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WHOOPY IN BERLIN

Heute habe ich die von mir vermittelte Bearded Collie Hündin Whoopy aus Rumänien besucht. Whoopy ist letzten Freitag in Berlin gelandet und zwar in einer ziemlich innerstädtischen Umgebung. Vermittlerin Corina aus Rumänien hat sie mir wärmstens ans Herz gelegt und ihre wundervollen Eigenschaften gerühmt, aber als gebrandtes Kind war ich doch etwas unsicher, was diese bildschöne Dame zu Berlin sagen würde…was, wenn sie genau wie Ema ein schlecht sozialisierter Angsthund ist?

SIE IST ES NICHT UND CORINA HAT SIE SOWAS VON GENAU BESCHRIEBEN ! DANKE! Ich habe Whoopy heute als völlig relaxten Hund erlebt, der das Couch-Liegen genießt und seinem Herrchen auf Schritt und Tritt folgt. Sie fühlt sich so wohl in ihrem neuen Zuhause, man sieht ihr richtig an, wie sehr sie sich nach einem schönen kuscheligen Wohnungsleben gesehnt hat. Sie sieht so richtig angekommen aus! Und sie ist der perfekte Stadthund, ein Hingucker noch dazu, der jedem Passanten ein Lächeln ins Gesicht bringen wird. UND last but not least – sie hat einen völlig relaxten, in sich ruhenden, erfahrenen und liebevollen Halter bekommen, der ihr das Hundeleben jetzt wunderschön machen wird. Was kann Hund (und Vermittlerin) sich mehr wünschen? Nach der Tragik der letzten Woche hat Whoopy mir wieder gezeigt, warum ich das tue! Und das es sich soooo lohnt! Und das es auch unter den Auslandshunden jede Menge stadtkompatible Vierbeiner gibt, die sich fast völlig problemlos einfügen. Also wenn ich ehrlich bin – so eine Whoopy hätte ich auch gerne….

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PFLEGESTELLEN-TAGEBUCH

LIEBE LESER
HEUTE MÖCHTE ICH EUCH MAL IN FORM EINES KLEINEN PFLEGESTELLEN-TAGEBUCHES VERDEUTLICHEN, WAS DIE AUFNAHME EINES AUSLANDSHUNDES BEDEUTEN KANN.
EMA  IST EIN ECHTER HÄRTEFALL, EIN WENIG SOZIALISIERTER JUNGHUND, DER PLÖTZLICH IN DER GROßSTADT GELANDET IST. LEIDER WAREN DIE INFOS ÜBER SIE SEHR UNGENÜGEND, SONST HÄTTE ICH SIE WOHL NICHT HERGEHOLT…ABER NUN IST SIE DA UND HAT DAS SELTENE  GLÜCK, IN EINER GANZ TOLLEN PS IHRE ERSTEN SCHRITTE MACHEN ZU DÜRFEN…
LEST SELBST:
Hey Silke, Du großes Herz!
ich schreibe Dir jetzt einfach mal, so wie ich Zeit habe, damit Du Dir keine Sorgen um unsere Ema machen machen mußt, solange bis wir Zeit haben, dass Du sie mal besuchen kannst ;-)
Nach dem Transport, der viel zu lange uns anstrengend war, hat sie sich wie Du weißt von dem Halsband befreit und mußte eingefangen werden.
Die Todesangst, die sie dabei hatte, ist gott sei dank fast vergessen.
Heute morgen habe ich ihr das erste mal ein Geschirr angelegt,
welches sie über den Tag auch gleich junghundemäßig zerkaut hat;-)
Frauchen muss lernen, ihr das Geschirr baldest möglich wieder abzumachen!!!
Ich kann mich erinnern, dass ich bei Kaffee den gleichen Fehler auch gemacht habe….mit dem gleichen Ergebnis:-)
Jetzt hat sie ihr zweites Geschirr und wir waren vorhin das erste Mal unten.
Ich habe sie die 3 Stockwerke runter getragen, was sie auch ohne weiteres mit sich geschehen hat lassen.
Im Freien war sie aber völlig überfordert! Schwanz eingekniffen und zur Salzsäule erstarrt! Vorbeifahrende Autos und laufende Personen…..andere Hunde…..alles eine sondergleiche Bedrohung!
Wir haben es unter Zwang 10m von der Haustür weg und zurück geschafft.
An “Geschäft” machen war nicht zu denken.
In den Treppenflur ist sie dankbar von allein gelaufen und die Treppen ( 3. Stock) haben wir Stück für Stück zusammen gemeistert.
Jetzt liegt sie wieder – ohne Geschirr- in “ihrer Höhle” und ist glaube ich sehr erleichtert, dass nichts schlimmes passiert ist!
Nicht mal “Kaffee” hat sie verbellt, als er uns begrüßen kam,…dazu war sie einfach zu gestresst…
Wir brauchen ganz viel Zeit, um die kleine Hundedame ins Leben zurück zu holen!
Aber beissen oder knurren tut sie gegenüber uns Menschen (mir, 38 und weiblich und meinem Sohn, 11 J.)gar nicht mehr! Nur Kaffee darf ihr nicht zu nahe kommen….
Vorhin habe ich Käse geholt und Kaffee 50cm vor ihr Platz machen lassen….da ging es auch!
Gib uns noch ein bischen Zeit!…Ich denke sie ist eigentlich ein ganz toller Hund!
Nur völlig verwirrt und unsicher!
Eigentlich kann man im Stundentakt verfolgen, wie sie etwas mutiger wird und ihre Umgebung immer meht erkundet.
Es sind halt nur Mini-Schritte die sie macht. Aber sie macht sie!
Ich werde morgen wieder schreiben. Für heute hat sie ihr Pensum geschafft;-)
(Sie schnarcht!!!!)
Ich drück Euch die Daumen mit dem kleinen Welpen!
Ihr seid jederzeit willkommen , Ema  und uns zu besuchen!
Liebe Grüße,
Judith, Tim, Kaffe und Ema
Heute morgen waren wir schon unten.
Ähnliche Situation wie gestern :
Keinen Schritt freiwillig. Aber einmal hat sie an der Erde geschnuppert;-)
Ein anderer hund aus der Nachbarschaft hat schliesslich Panik ausgelöst!
(Ein Glück hatte sie ihr Geschirr an!!!)
Hoch ging es heute schon ein wenig besser.
Fressen tut sie gern ,lach.
Sogar unter Stress hat sie im Treppenflur ein Stück Käse nicht verweigert.
Damit kriegen wir sie , denke ich, nach und nach.
Heute gab es die erste Begegnung mit dem Staubsauger;-)
Kein Bellen, kein Mucks. Aber auch keine Regung: Nichts sehen und bloß nicht gesehen werden!
Tim hat ihr seine alten Socken auf ihren Platz gelegt, damit sie seinen Geruch kennenlernt und sich so mit ihm vertraut macht.
Rausnehmen aus ihrer “Höhle” ist kein Problem.
Der Tierarzt kann nächste Woche angegangen werden denke ich.
Groß hat sie immer noch nicht gemacht….langsam mache ich mir Sorgen!
Aber ihr Radius hat sich jetzt mit Leckerchen auf 1,5m von ihrer Höhle erweitert.
Heute Nacht hat sie sich entleert und wir brauchen uns um Emas Darmfunktion keine Gedanken mehr zu machen….smile…(mein schöner Teppich;-)
Dafür ist sie bis ans andere Ende des Zimmers geschlichen – nachts versteht sich, wo die unheimlichen Menschen und ihr wilder, großer Hund geschlafen haben.
Morgens ist sie dann unter dem Schutz des Tresens liegengeblieben und hat sich angeschaut, wie wir ihre nächtliche Leistung bewundert haben.
Die gute Seite daran(und die muss man ja immer sehen!) ist:
Auch unser Zwingerhund Ema mag nicht, wenn es in ihrem Nest stinkert:-)
Also ist Stubenreinheit nicht hoffnungslos, sondern eben eine Frage der Zeit, bis sie sich draussen soweit entspannen kann, um ihr Geschäft zu machen.
Ausser, dass sie halt minimäßig täglich mutiger wird, gibt es auch eigentlich gar nichts anderes zu berichten.
Streicheln duldet sie…..geniessen tut sie es nicht.
Wir haben jetzt angefangen, sie bewusst an allen Bereichen ihres Körpers anzufassen und zu streicheln, damit sie sich daran gewöhnt und nicht mehr denkt, jetzt kommt irgendetwas ganz schlimmes;-)…..naja, wir üben noch…smile…
Abends ist sie die Treppen fast vollständig alleine hochgelaufen, mit einem Stopp in jedem Stockwerk, wo sie sich vor irgendeine Tür gesetzt hat, weil sie eigentlich der Meinung war, da geht es rein….
Sie hat einen Orientierungssinn, wie ein Eichhörnchen im Dunkeln:-)
Draussen sind wir wieder 10 m in eine Richtung (mehr geschoben und gezogen),
5min. Pause an Ort und Stelle , dann die 10m zurück: da hatte sie nun das erste Mal begriffen, es geht wieder Richtung sicheres Nest und lief auch alleine mit Pausen alle 2m.
Gestern hat sie auch zum ersten Mal “Gähnen” als Beschwichtigungssignal eingesetzt. Vorher war sie ja nur steif und hat den Kopf zur Seite gedreht…
Ich staune gerade selber, wieviel man doch über so wenig schreiben kann;-)
Was macht Euer Welpe?
Ist er auch erkrankt? Ich hoffe, er hält die Fahne hoch!!!
Das ist übrigens auch merkwürdig:
Der heißbegehrte Käse wird von unserem “Kaffee” nicht gefressen. wenn Ema vorher meine Hand abgeleckt hat und er das riecht….
Es wirkt aber nicht eifersüchtig, sondern eher, als würde er irgendetwas riechen, was den Käse als “nicht geniessbar” deklariert….
Ob er eine Krankheit riecht?
An ihr schnüffeln tut er schon (wenn er mal an sie rankommt…)
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